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Aktuelles

04.04.2016

Erfolgreiche Schlammentwässerung mit Heppix A auf der Kläranlage Böklund

Heppix A Kläranlage Böklund

Nachdem im Frühjahr 2016 erste Testläufe mit dem Produkt Heppix A erfolgreich verliefen, entschloß sich die Gemeinde Böklund für den Dauerbetrieb mit dem biologisch abbaubaren, nicht Wasser gefährdenden Flockungsmittel auf Basis von Chitosan zur Klärschlammentwässerung.

Fördernd für die Entscheidung war auch Empfehlung des wissenschaftlichen Beirat für Düngungsfragen im August 2016, Polymere auf Basis von Chitosan als Aufbereitungshilfsmittel in die DüMV aufzunehmen. Mittlerweile ist die Aufnahme von Chitin basierten Flockungsmitteln in die DüMV erfolgt. Somit können die Heppix-Produkte, die auf Chitosan, einem Derivat des Chitins basieren, bedenkenlos eingesetzt werden.  

Die vorhandene Flockungsmittel-Aufbereitung und die Messtechnik wurden mit geringem Aufwand an die neue Technologie angepasst.

Die Zentrifuge wurde innerhalb von 3 Stunden in den Produktionsbetrieb mit Heppix A überführt. Der im Schlammstapel gelagerte, leicht angefaulte Schlamm mit 1,6 - 2% TS wird mit einer HILLER Zentrifuge bei 3500 U/min und einem Durchsatz von 10 m³/h auf 22-23% TS entwässert und erreicht somit die gleichen Werte wie bei der vorherigen Schlammentwässerung mit synthetischen Polymeren. Die anschließende Hygienisierung mit Kalk erreicht einen TS von 32-34%. Das Zentrat ist klar und ohne Flockungsrückstände.

Für 1 Tonne TS werden 5 kg Heppix A statt 13 kg synthetisches Polymer benötigt.

Der Bürgermeister der Gemeinde Böklund, Herr Petersen, überzeugte sich von der Qualität des ausgetragenen Schlammes und ist darüber erfreut, dass den Landwirten der Umgebung ein umweltfreundliches Düngemittel angeboten werden kann.

Aufgrund der guten biologischen Abbaubarkeit des Chitosans kann nach einer Lagerzeit von 4-6 Monaten (je nach Jahreszeit) von einem nahezu vollständigen Abbau des Flockungsmittels im Klärschlamm ausgegangen werden.

Seit nunmehr 8 Monaten läuft die Anlage in Böklund störungsfrei auch über die Wintermonate hinweg.

Zum Einsatz in der Zentrifuge kommt ausschließlich das Flockungshilfsmittel Heppix A.

Die Kostenbelastung durch die Umstellung von synthetischem Polymer auf Heppix A beträgt ca. 1 € pro Einwohnergleichwert und Jahr. Damit steht der Schlammeindickung mit Zentrifugen ein ökologisches, vollständig biologisch abbaubares und praxiserprobtes Flockungshilfsmittel zur Verfügung.

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